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CLOSER GEHALT — DIE EHRLICHE ANTWORT
Wie hoch ist das Gehalt als Closer wirklich? Die meisten Antworten im Netz stammen von Anbietern, die dir eine bezahlte Ausbildung verkaufen wollen – ihre Zahlen sind Werbung. Selllavie ist für Verkäufer kostenlos und will dir nichts verkaufen. Deshalb bekommst du hier keine Traumzahl, sondern die Rechnung dahinter.
Jede konkrete Monatszahl, die du zu diesem Thema liest, solltest du hinterfragen: Wer sie nennt, will meist etwas verkaufen. Die ehrliche Spanne reicht von null – reine Provision ohne Abschluss ist genau das – bis deutlich über dem, was viele Angestelltenjobs zahlen. Wo du in dieser Spanne landest, entscheiden vier Dinge: dein Vergütungsmodell, der Preis des Produkts, das du verkaufst, wie viele echte Verkaufsgespräche du bekommst und wie viele davon du abschließt. Genau diese vier Faktoren gehen wir durch.
Festanstellung: festes Gehalt, oft mit Provisionsanteil – die planbarste Variante und im Vertrieb weiter verbreitet, als die Remote-Closing-Szene glauben lässt. Fixum plus Provision: ein Grundbetrag sichert dich ab, der Rest hängt an deinen Abschlüssen. Reine Provision: kein Fixum, dafür der höchste Anteil pro Abschluss – volle Chance, volles Risiko. Keines der Modelle ist „besser"; sie verteilen nur das Risiko anders. Bei Selllavie steht das Modell in der Stelle, bevor du zusagst – auch Festanstellungen sind im Pool.
Bei provisionsbasierter Arbeit ist die Rechnung immer dieselbe: Abschlusswert mal Provisionssatz mal Anzahl deiner Abschlüsse. Ein gekennzeichnetes Rechenbeispiel, keine Prognose: Verkaufst du ein Produkt für 3.000 € mit 10 % Provision, bringt ein Abschluss 300 € – zwei Abschlüsse im Monat sind 600 €, zehn sind 3.000 €. Dieselbe Arbeit, fünffacher Unterschied. Der Provisionssatz selbst ist Vereinbarungssache zwischen dir und dem Unternehmen und schwankt je nach Branche und Produktpreis stark – lass dir jede Zusage schriftlich geben.
Der häufigste Denkfehler: auf den Prozentsatz schauen statt auf das Terminvolumen. Zwanzig Prozent von null Gesprächen sind null Euro. Entscheidend ist, ob das Unternehmen dir verlässlich echte Verkaufsgespräche liefert – durch eigene Leads, Setter oder Marketing – oder ob du dir deine Termine selbst beschaffen musst. Frag im Gespräch immer zuerst danach: Woher kommen die Leads, wie viele Termine pro Woche sind realistisch, wer qualifiziert vor? Bei Selllavie kommen Unternehmen mit konkreten Stellen auf dich zu – was dich erwartet, siehst du vor der Zusage.
Die Remote-Closing-Szene erzählt fast nur die Freelancer-Geschichte. Dabei suchen viele Unternehmen Closer in Festanstellung – gerade bei erklärungsbedürftigen Produkten mit langen Verkaufszyklen, wo Kontinuität zählt. Für dich heißt das: planbares Einkommen, Sozialversicherung, meist trotzdem ein Provisionsanteil nach oben. Wenn dir Sicherheit wichtiger ist als die maximale Spitze, ist das kein Abstieg, sondern ein legitimer Weg – und du kannst später immer noch wechseln. Im Selllavie-Pool gibst du einfach an, welche Modelle für dich infrage kommen.
Ein paar Signale, bei denen du genauer hinsehen solltest: garantierte Verdienstzahlen („sicher fünfstellig") – seriös kann das niemand garantieren. Vorkasse für Ausbildungen mit Jobversprechen – ein Job, den es nur nach einem bezahlten Kurs gibt, verdient Misstrauen. Unklarheit über Leads und Termine – wer dir nicht sagen kann, woher deine Gespräche kommen, verkauft dir eine Hoffnung. Und Druck, schnell zu unterschreiben. Bei Selllavie kostet dich der Einstieg nichts, und jede Stelle nennt Modell und Rahmen, bevor du dich entscheidest.
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